Ohne das Sonnenlicht und ihre Wärme, wäre die Erdoberläche tot und leblos. Die Sonneneinstrahulung auf die Erde ist aber von mehrern Faktoren abhängig (Sonnenaktivität, eine wechselnde Neigung der Erdachse (21,8-24,5°), Änderung der Erdumlaufbahn, Dichte der Ozonschicht).
An den meisten Faktoren können wir (noch) nichts ändern; über den Erhalt der Ozonschicht lohnt es sich Gedanken zu machen. Die Atmosphäre und die Ozonschicht wirken wie ein Schutzschild gegen die gefährlichen Eigenschaften der Sonnenstrahlen. Sie absorbieren nicht nur fast alle UVC-Strahlen, sondern filtern auch die UVA- und UVB-Strahlen. Das heisst, je tiefer die Sonne am Himmel steht, desto dicker ist die Ozonschicht, die die UV-Strahlen durchdringen müssen. Zu dieser Tageszeit ist die Strahlungsintensität sehr schwach (UV-Index 1/ 2).
Wenn hingegen die Sonne hoch am Himmel steht, ist der Weg der UV-Strahlen durch die Atmosphäre kurz. In diesen Zeiten übersteigt der UV-Index am Meer Faktor 10. Die Atmosphäre ist ein gewaltiger chemischer und optischer Filter
Welches Problem stellen die ultravioletten Strahlen dar?
Ist man den schädlichen UV-Strahlen zu lange und zu oft ausgesetzt, kann dadurch Sonnenbrand, Hautkrebs, Katarakte oder Erblindung verursacht werden. Auch der Ernteertrag, die Tierwelt und die Vegetation werden dadurch beeinflusst. Einige der Strahlen erreichen, tortz Ozonschicht, immernoch die Erdoberfläche, aber die Evolution hat uns gelernt damit umzugehen. Wir können ruhig sonnenbaden, solange wir nicht zu lange in der Sonne verbleiben, oder einen Sonnenschutz, in Form von Kleidung oder Creme, nutzen. Die Haut von Menschen, die viel in der Sonne sind, wird dicker und härter. Und obwohl die Menschen in tropischen Gebieten eine dunkle, sonnenstrahlenresistente Haut entwickelten, und ihre Lebensgewohnheiten und ihre Kleidung, um zu überleben, den Umständen angepasst haben, ist dies keine Garantie nicht an Sonnenbrand und Hautkrebs zu leiden. Je dünner die Ozonschicht, desto grösser wird die Gefahr.
Wieso all die Aufregung?
Unsere Autos und Fabriken verschmutzen die Atmosphäre und zerstören so die Ozonschicht. Ihre Fähigkeit die UV-Strahlen zu absorbieren, wird damit geschwächt. Über den Polen bricht die Ozonschicht in Frühjahr und im Sommer komplett zusammen, das Ozonloch entsteht. Anderorts dünnt sie sich aus. Dadurch dringt mehr ultraviolette Strahlung bis auf die Erdoberfläche und verursacht medizinische und ökologische Probleme. Hält dieser Trend an, wird eine signifikante Steigerung bei Hautkrebs, verschiedene Augenerkrankungen und anderen Problemen, zu verzeichnen sein. Internationale Vereinbarungen wurden getroffen, um den Ausstross ozonschädigender Chemikalien zu reduzieren. Ein grosses Problem stellt aber die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Lebensstandard da. Immer mehr Menschen wollen Auto fahren.