Eine Augenleiden werden durch die ultravioletten Strahlen der Sonne verursacht oder verschlimmert. Ist man den Sonnenstrahlen nur kurz ausgesetzt, kann dies zu einer schmerzhaften Reizung der Augennetzhaut führen. Ist man dagegen für längere Zeit den UV-Strahlen schutzlos ausgesetzt, können folgende Symptome auftreten:
Grauer Star(Trübung der Linse): Ist verantwortlich für die Hälfte aller Erblindungen weltweit
Schneeblindheit(Photokeratitis):Verbrennung der Augenoberfläche (Hornhaut und Bindehaut,) ähnlich des Sonnenbrandes der Haut
Pterygium (Bindehautwucherung): Hornhautwucherung, vom Augenwinkel ausgehen.
Makuladengeneration (schwarze Fleck): Zerstörung des Bereichs des schärfsten Sehens (Makula, gelber Fleck) auf der Netzhaut.
Augenlidkrebs
Die folgenden Links geben Ihnen weiter Informationenzu den genannten Problemen. Unsere Sektion Augenschutz gibt Ihnen Ideen und weitere Links zum Them.
Lupus erythematodes (LE) ist eine Autoimmunkrankheit, die zum entzündlichen Rheuma, und dort zu den "Kollagenosen", gehört. Es gibt zwei Hauptformen: Hautlupus und systemischer Lupus erythematodes (SLE). Systemischer Lupus ist die häufigste Form des Lupus erythematodes. Betroffen sind hauptsächlich Frauen im Alter von 15-45 Jahren. Typisch ist bei Lupus erythematodes auch die Sonnenempfindlichkeit. Sonnenlicht kann die Krankheit aktivieren. Da sich Lupus über viele verschiedeneSymptome äussert, lohnt es sich, auf den genannten Links genauer nachzulesen.
Der Einfluss der Ultravioletten Strahlen auf die Gesundheit
Australien und Neuseeland reagierten am stärksten auf die wachsende Gefahr an Hautkrebs zu erkranken, welches durch das dünner werden der Ozonschicht verursacht wird. Diese Ozonschicht schütz die Erdoberfläche vor den negariven Einflüssen der schädlichen UV-Strahlung - bzw. schützte. Der Abgasausstoss unserer Autos, Flugzeuge, Industrien, ja selbst die Entsorgung unserer Kühlschränke führt zur Reduktion dieser Ozonschicht. Je geringer die Ozonschicht, je geringer der Filter-Schutz. Die Probleme begannen in der südlichen Hemisphäre, sind aber jetzt auch in der nördlichen Hemisphäre vorhanden. Die Folge daraus ist, dass wir uns selbst gegen die schädlichen UV-Strahlungen schützen müssen. Tun wir es nicht, laufen wir Gefahr an Hautkrebs und Augenkrankheiten zu erkranken. Zusätzlich können auch Medikamente die Menschennoch lichtempfindlicher machen und verursachen somit unschöne Hautrötungen, Ausschläge und Lesionen.
Trotz aller Gefahren brauchen wir die Sonne. Man denke nur an Winterdepressionen undden Vitamin-D-Mangel (Rachitis/ Knochenverformung. Vitamin D wird in der Haut durch Sonneneinstrahlung gebildet.), welche durch ein Fehlen der Sonneneinstrahlung verursacht werden.
Wie gross ist das Problem UV-Strahlung eigentlich?
Ohne Sonnenlicht kann es kein (natürliches) Leben auf Erden geben. Trotzdem, ohne effizienten UV-Filter, ist die menschliche Gesundheit in Gefahr. Die Bevölkerung in Australien hat eine 70% Wahrscheinlichkeit an Hautkrebs zu erkranken.Selbst in dem gemässigten England ist die Wahrscheinlichkeit 15% und steigend. In der Schweiz hat sich die Anzahl der Meladomerkrankungen (schwarzer Krebs) in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt.Das grösste Risiko haben Menschen, die sich viel im Freien aufhalten: Landwirte, Strassenarbeiter, usw., aber auch Sportler. Glücklicher Weise sind die meisten Hautkrebserkrankungen heilbar, besonders wenn sie im Anfangsstadium erkannt werden.
Die Lichtempfinglichkeit hängt von Ihrem Hauttyp ab:
Hauttypen
Empfehlung
Hauttyp I
auffallend helle Haut mit Sommersprossen, bekommt ungeschützt immer schnell einen Sonnenbrand (nach 5 bis 10 Minuten), wird nicht braun
Hauttyp II
helle Haut, bekommt ungeschützt fast immer einen Sonnenbrand (nach 10 bis 20 Minuten), wird mäßig braun
Hauttyp III
bekommt ungeschützt gelegentlich einen Sonnenbrand (ungebräunt nach 20 bis 30 Minuten), gute Bräunung nach wiederholtem Sonnenbaden
Hauttyp IV
bekommt ungeschützt selten einen Sonnenbrand (ungebräunt nach ca. 40 Minuten), tiefe Bräunung nach wiederholtem Sonnenbaden
Die persönliche Lichtempfindlichkeit kann durch Medikamente und andere Faktoren beeinflusst werden. So haben Appetitanreger,Anti-Baby-Pille,Entwässerungsmedikamente,Kopfverletzungen, Neurodermitis, Bindhautentzündungen usw. Einfluss auf Ihre persönliche Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung).
Psoriasis (Schuppenflechte, chronische Hautleiden mit silberweissen, geschichteten Schuppen) ist ein Hauterkrankung, welche durch UVA und UVB Strahlung behandelbar ist. Weitere Informationen gibt es unter folgenden Links
Bei der Rosazea (sog. Kupferfinnen, Rotfinnen) handelt es sich um eine chronische, üblicherweise in Schüben verlaufende Hauterkrankung unklarer Ursache, die in erster Linie das Gesicht betrifft. Bei dieser Krankheit sollte das Sonnenlicht weitgehenst vermieden werden. Bei Verwendung von Sonnenschutzmitteln ist darauf zu achten, dass diese auf Wasserbasis mit einem hohen Lichtschutzfaktor basieren.Weitere Infos finden Sie bei
Wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden, fallen einige Menschen regelmässigin ein Tief: Winterdepression. Spezielle Kennzeichen, neben mangelndem Antriebund Freudlosigkeit, sind hier Heisshunger und ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Abhilfe schaffen können unter anderem:Bewegung an der frischer Luft, Lichttherapien und Behandlungen mit Antidepressiva. Auch Jahanniskrauttherapien haben gute Erfolge. Wichtig: Die persönliche Lichtempfindlichkeit steigt bei Einnahme von Johanniskrautprodukten.
Die Hautalterung ist ein natürlicher Prozess, welcher unter dem Einfluss von ultravioletter Strahlung beschleunigt wird. Mehr als ein Drittel aller Menschen über 65 Jahren haben Hautprobleme. Beispiele für die Hauptprobleme der älteren Menschen sind Trockenheit, dünnerwerdende Haut, Faltenbildung,Altersflecken, Dermatitis und Warzen.
Die Hautalterung wird heute sinnvollerweise in das «Zeitaltern» und das «Umweltaltern» unterteilt. Der Begriff «Zeitaltern» beschreibt die auf die normalen Alterungsvorgänge der Haut bezogenen Veränderungen, die zu einer Verdünnung aller Schichten der Haut und zu einem Nachlassen der Funktion der Hautdrüsen führen.
Fältchen und Falten sind die Folge einer abnehmenden Elastizität der Fasern in der Lederhaut. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses ist genetisch bedingt. Umwelteinflüsse haben jedoch einen entscheidenden Einfluss auf diesen Alterungsprozess, sie können ihn beschleunigen und verstärken. Deshalb ist es sinnvoll, die Aspekte der «Umweltalterung» getrennt zu betrachten. Bei der Umweltalterung kommt insbesondere dem Ausmass an lebenslanger UV-Strahlung eine grosse Bedeutung zu, so dass man hier auch gerne von «photoaging» spricht. Aber auch andere Faktoren, wie eine eingeschränkte Durchblutung der Haut durch Nikotinmissbrauch, beschleunigen die Alterungsvorgänge.
Die meisten Hautprobleme, welche mit dem Alter zusammenhängen, sollten auch dann Beachtung finden, wenn sie mit der allgemeinen Degeneration der Hautfunktionen und ihrer Fähigkeiten zusammenhängen. Diese Aenderungen sind an den Händen und im Gesicht am offensichtlichsten.
Hautzusammensetzung
Unsere Haut hat viele Funktionen und Fähigkeiten, welche von uns nicht immer gewürdigt werden, sondern als selbstverständlich angesehen werden. Wir merken erst, wie wichtig diese sind, wenn irgendetwas nicht mehr funktioniert. Einer ihrer Hautaufgaben ist es, uns vor den Gefahren unserer Umgebung zu schützen.
Das Diagram unten zeigt einen Schnitt durch unsere Haut.
Eine Beschreibung der verschiedenen Schichten und ihrer Komponenten folgt. Die Haut setzt sich aus zwei unterschiedlichen Schichten zusammen
Die Epidermis
Die Epidermis, auch Oberhaut genannt, schützt die tieferleigenden Schichten der Haut. Sie wird von den Sonnenstrahlen am meisten getroffen.Die Epidermis wird nochmals in zwei Schichten unterteilt.
Die Hornschicht (Stratum cornum) wird durch tote, verhornte Zellen gebildet. Sie werden ständig nach aussen abgeschilfert und müssen deshalb von der darunterligenden Keimschicht (Stratum germinativum) ersetzt werden Dies geschieht durch Zellteilung, so dass die neue, exakt gleiche Zelle innerhalb von 30 Tagen von der Regenerationsschicht in die Hornschicht wandert. Die Keimschicht bildet auchdie Hautfarbstoffe (Pigmente) und ist durch finger- oder leistenförmige Papillen mit der Lederhaut verzahnt. An besonders stark beanspruchten Stellen der Haut können sich Hornhautschwielen bilden.
Durch vermehrte Sonnenweinwirkung wird in der Keimschicht das Pigment (Melanin) vermehrt. Dieser dunkle Farbstoff schützt den Körper vor zu starker Sonnenbestrahlung. Die UV- Strahlen, vor allem bei starker Bestrahlung, können aber die Erbinformationen (DNS), welche sich im Zellkern befinden, zerstören. Dies hat zur Folge, dass die Zelle abstirbt. Schwächere Strahlendosen verändern die Erbinformation, was zu den verschiedenen Formen des Hautkrebses führen kann. Diese Zellkernveränderung kann mehr verändern, als der Zelltod.
Schon sehr kurze Sonnenbäder können je nach Hauttyp zu Sonnenbrand führen. (Kurz erklärt: Dieser wird verursacht durch die Beschädigung der Zellen der Epidermis, welche eine chemische Substanz bilden, die wiederum zu einer Reihe von Reaktionen führt, welche dann in einer Hautrötung endet. ). Die Haut verfügt über eine Reihe von Schutz- und Reparaturmechanismen, die einer Schädigung durch UV-Licht entgegenwirken sollen. Ein Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut, die normalerweise die UV-A-Strahlung und die energiereichere UV-B-Strahlung abblocken soll, nicht ausreicht. Dies ist besonders bei sehr hellhäutigen Menschen oder bei intensiver Sonneneinstrahlung der Fall. Die Strahlen dringen dann in tiefere Hautschichten vor, wo sie die Ausschüttung von bestimmten körpereigenen Botenstoffen, den Prostaglandinen, bewirken. Prostaglandine sind so genannte Entzündungsmediatoren, sie sind an der Entstehung von Entzündungen, Fieber und Schmerzen beteiligt und lösen im Falle des Sonnenbrandes Entzündungsreaktionen mit den typischen Symptomen Rötung, Schwellung, Brennen und Hautjucken aus.
Sofortpigmentierung
In den unteren Schichten der Epithelschicht der Haut befinden sich u.a. Melanozyten und Keratinozyten. Melanozyten und Keratinozyten sind die beiden wichtigsten Zellarten der Oberhaut. Nach Einwirkung von UV-Strahlung wird in den Melanozyten Melanin gebildet. Von dort wird das Melanin mit Hilfe spezieller Transportmechanismen (Melanosomen) in die Keratinozyten transportiert. In den Keratinozyten lagert sich das Melanin über den Zellkern. Dadurch wird der Zellkern vor UV-Strahlung geschützt, insbesondere dessen DNA. Dieses Melanin ist für die Hautbräunung verantwortlich. Bei dem Prozess der Sofortpigmentierung wird Melanin in geringer Menge neu gebildet, aber vor allem das bereits vorhandene in die erwähnten Keratinozyten transportiert.
Spätpigmentierung
Die Spätpigmentierung besteht - vor allem nach mehreren Sonnenbädern - in einer verstärkten Neubildung des Melanins und dem darauffolgenden Abtransport. Dieser Prozess kann bis zu einigen Tagen dauern
Dermis
Die Dermis, auch Lederhaut genannt,unterteilt sich in 2 Schichten: die Papillarschicht (Stratum papillare), die der Epidermis anliegt, und die Geflechtschicht, das Stratum reticulare, die unmittelbar an die Unterhaut angrenzt. Die Lederhaut besteht aus einem dichten Netz elastischer und kollagener Fasern, das der Haut ihre Reißfestigkeit und reversible Verformbarkeit gibt. Bei älteren Menschen lässt die Elastizität der Haut nach, sie wird lockerer und faltig. In der Lederhaut befinden sich Blut- und Lymphgefäße, Nerven, Zellen der Immunabwehr und eine Vielzahl von Hautdrüsen sowie Haarwurzeln, sowie die Meißnerschen Tastkörperchen. Durch Verengen oder Erweitern der Blutgefässe verändert der Körper die Durchblutung der Haut und reguliert so die Körpertemperatur. Die eingelagerten Nervenzellen machen die Haut zum Sinnesorgan: Tastsinn, Schmerzsinn, Temperatursinn.
Unterhaut, Subcutis
Die Unterhaut besteht aus lockerem Bindegewebe sowie Fettgewebe. Sie ermöglicht die Verschiebbarkeit der Haut und dient als Fettspeicher und Wärmeisolator. In dieser Schicht kommt es bei Ödembildungen zur Flüssigkeitseinlagerung.
Falten
Die Sonneneinstrahlung ist der Hauptgrund für die Hautalterung. (siehe oben). Diese Strahlen beschädigen die elastischen und kollagenen Fasern, vor allem in den höheren Schichten der Haut, was dazu führt, dass diese Zellen ihre Fähigkeit verliehren die Haut straff und elastisch zu machen. Es bilden sich Falten. Die Sonnenstrahlen regen die Tätigkeit der Enzyme an, was ein schneller Verbrauch dieses Proteins bedeutet. DieFähigkeit der Zellen (Kerantinozyt) der oberen Hautschicht, sich regelmässig abzustossen und zu erneuert , verlangsamt sich mit dem Alter. Ebenso schwächt Photoaging diese Fähigkeit. Auch andere Zellen, die Melanozyten, werden irreversibel beschädigt. Diese Veränderungen haben zur Folge, dass die Haut schneller reisst, sich schneller Blutergüsse bilden und es länger dauert bis sie heilt.
Hautbeschaffenheit/Austrocknung
Die Talgdrüsen, welche das Hautfett produzieren, arbeiten weniger effektiv, was wiederum eine Austrocknung der Haut zur Folge hat. Trockene Haut neigt zum Juckreiz. Die Probleme verschlimmern sich bei kaltem Wetter, besonders in Gegenden, die eine niedrige Luftfeuchtigkeit haben (z.B. Der Nordosten der USA ist bekannt für diese Art von Hautproblemen). Die Zentralheizung trocknen die Luft in den Wohnungen zustätzlich aus, und vergrössert so das Problem.
Gesichtsfarbe, braune Flecken und Warzen
Die Alterung der Haut, kann auch suptilere Probleme auslösen: Änderung der Hautfarbe und Neigung zur Warzenbildung. Bei einer normalerweise sonnenstrahlengeschützen Haut, verursacht die Reduzierung der Pigmentzellen und eine Reduktion ihrer Pigmentprodduktion, eine fahlere Hautfarbe. Dies ist bei der Haut, die ständig dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, nicht so. Gutartige Verfärbungen (Altersflecken/ Lentigo senilis) treten auf den Handrücken, Unterarmen, im Gesicht und am Dekolleté älterer Menschen auf, was viele Betroffene stört. Auch Muttermale bilden sich im Laufe des Lebens, verändern ihr Aussehen und bilden sich im hohen Alter wieder zurück. Sie entstehen vermehrt am Rücken und im Brustbereich und haben sehr unterschiedliche Erscheinungsformen. Diese Muttermale sind meistens harmlos. Farb- oder Größenveränderungen eines Leberflecks, unscharfe Begrenzung oder Symptome wie Rötung, Jucken, Nässen weisen jedoch auf die Entwicklung bzw. das Vorliegen eines Hautkrebses (malignes Melanom) hin. (siehe unten: Hautkrebs)
Viele von uns sind sich bewusst, welche nachteiligen Auswirkungen ein Sonnenbad auf unser Haut hat, und das ein Sonnenbrand zu erhöhtem Krebsrisiko führen kann. Die wenigsten sind sich aber bewusst darüber, welche Langzeitwirkungen die UV-Strahlung auf uns hat.
Langzeiteinstrahlung und ihre Wirkung
Die Langzeitauswirkungen auf die Haut stellen sich erst spät im Leben heraus. Nichts kann die Schädigung vollständig regenerieren, obwohl die Haut über eine gewisse Selbstheilung verfügt. Jedoch, bei Verwendung von Sonnencreme und dem Tragen von spezieller Kleidung während des Sonnenbades, wird die Haut vor den meisten Strahlen geschützt und die Schädigungen können verhindert werden. Es ist nie zu spät, um mit dem Sonnenschutz zu beginnen.
Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen UVA und UVB-Bestrahlung und Hautkrebs. Es wurde nachgewiesen, dass die übermässige Strahleneinwirkung einen schädigenden Einfluss auf die Hautzellen hat. Erkennbare Schäden werden durch Bräunungen, welche vom Hauttyp abhängig sind, hervorgerufen, diesekönnen mit der Zeit zu Falten, Altersflecken und manchmal zu Hautkrebs führen. Hautkrebs kann auch durch künstliche UV-Strahlen verursacht werden. ( Sonnenbanken und UV-Lampen.)
Es gibt drei Tpyen von Hautkrebs. Die häufigsten und am einfach behandelbare sind das Basaliom und die Aktinische Keratose. Der dritte und gefährlichste ist das Melanom
Basaliome, auch Basalzellkarzinomegenannt, sind der häufigste bösartige Tumor der Haut, etwa zehnmal so häufig wie das Melanom. Die Entstehung von Basaliomen wird durch Sonnenstrahlung gefördert. Genetische Faktoren sind bei der Tumorentstehung ebenfalls von Bedeutung. Basaliome führen zu typischen Hautveränderungen und im Bereich der Augenlider (das Basaliom macht ca. 90 % aller Lidtumoren aus) zu einem Verlust der Wimpern. Typisch ist eine zunächst unauffällige knotige Veränderung, häufig mit kleinen Äderchen im Randbereich, der sich nach und nach zu einem glasigen, kugeligen Tumor mit aufgeworfenem, perlschnurartigen Rand entwickelt. Die Diagnose kann aufgrund der charakteristischen Erscheinungsform häufig bereits bei der Inaugenscheinnahme gestellt werden. Konsequenter Schutz vor UV-Strahlung, schon in jungen Jahren, trägt wesentlich dazu bei, der Entstehung eines Basalioms vorzubeugen. Eltern tragen hierbei eine hohe Verantwortung für ihre Kinder, zumal die Haut von Kindern gegenüber UV-Strahlung besonders empfindlich ist. Ein Sonnenbrand weist eindeutig darauf hin, dass der Betroffene sich in zu hohem Maße der UV-Strahlung ausgesetzt hat.
Für das Risiko der Entstehung eines Basalioms ist weniger die Zahl der Sonnenbrände als vielmehr der so genannte kumulative Lichtschaden der Haut maßgeblich. Unter kumulativem Lichtschaden versteht man den Gedächtnislichtschaden, der sich im Laufe von Jahrzehnten ansammelt. Daher können zum Beispiel zahlreiche Solariumsbesuche das Risiko, später an einem Basaliom zu erkranken, unter Umständen weitaus deutlicher erhöhen als ein einzelner Sonnenbrand. Auch wenn unter anderem im Solarium oder bei Anwendung herkömmlicher Lichtschutzmittel eine UV-Exposition ohne Sonnenbrand möglich ist, sollte immer bedacht werden, dass trotzdem ein zunächst unbemerkter Lichtschaden hervorgerufen wird.
Als Hauptursache für die Entstehung von Basaliomen wird eine langfristige Sonnenbestrahlung der Haut angesehen. Basaliome treten vorwiegend an den der Sonne ausgesetzten Hautpartien des Gesichts auf.
Die Aktinische Keratose entsteht durch eine Schädigung der Hautzellen auf Grund starker Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung). Die oberste Schicht der Haut (Oberhaut = Epidermis) verfügt über ein ausgeklügeltes System zur Reparatur von lichtinduzierten DNA-Veränderungen der Hautzellen. Bei dauerhafter oder extrem hoher UV-Bestrahlung wird die Kapazität dieses Reparatursystems überschritten, die Entstehung atypischer Zellen ist die Folge. Diese krankhaft veränderten Hautzellen können sich ungehindert vermehren, eine Aktinische Keratose entsteht. Besonders gefährdet sind diejenigen, die viel in der Sonne sind. Die Patienten werden allerdings immer jünger.
Das maligne Melanom ist ein bösartiger Krebs der Haut. Ungefähr acht von 100 000 Einwohnern erkranken an einem malignen Melanom. Etwa 60% der Melanome entwickeln sich dabei aus Leberflecken (Naevi), die oft über Jahre völlig unauffällig waren. Melanome beginnen gewöhnlich als dunkelbrauner oder schwarzer Fleck mit unregelmässigen Rändern und können überall am Körper entstehen, oft neben einem Leberfleck.
ABCD-Regel
A
Asymmetrie
Ein Fleck bzw Pigmentmal ist dann auffällig, wenn er von seiner Form her nicht gleichmäßig rund oder oval aufgebaut ist.
B
Begrenzung
Das Pigmentmal sollte scharf und regelmäßig begrenzt sein. Auffällig sind Flecken mit unscharfen, "verwaschen" wirkenden Begrenzungen oder Flecken mit unregelmäßigen Ausfransungen bzw. Ausläufern.
C
Color (Farbe)
Auffällig sind Pigmentmale mit unterschiedlichen Farbtönen.
D
Durchmesser
Auffällig sind Pigmentmale, deren Durchmesser größer ist als 5mm.
Neben der ABCD-Regel gibt es typische Merkmale, die das Melanom kennzeichnen. Auch sie können zum Beobachten herangezogen werden:
Melanome sind dunkler als andere Male (Farbe: braun-schwarz oder schwarz).
Form und/oder Farbe sind unregelmäßig; die Farbe verändert sich.
Der Durchmesser ist größer als 5mm.
Ein Pigmentmal verändert sich nach Jahren plötzlich (wird z.B. größer).
Ein bestehendes oder neues Pigmentmal macht sich durch brennen, jucken oder bluten bemerkbar.
Das Melanom ist ein sehr gefährliche Krebsart. 90% der Fälle von Melanomen sind nachweislich auf Einwirkung von UV-Strahlen zurückzuführen. Der beste Schutz liegt also in der Prophylaxe bzw. in der Früherkennung.
Wer läuft vermehrt die Gefahr an einem Melanom zu erkranken?
Jeder der sich den Sonnenlicht aussetzt, aber verstärkt jene, die helle Haut, blonde oder rötliche Haare mit blauen, grünen oder grauen Augen haben.
Jeder der nicht schnell braun wird, sondern zu Sonnenbrand neigt
Jeder, der schon häufiger Sonnenbrand vor seinem 20igsten Lebensahrhatte
Jeder, der in seiner Familie schon einen Fall von Hautkrebs oder Melanom hatte
Jeder, der mehr Muttermalen als normal, mit ungewöhnlichen Malen oder mit Malen, die seit der Geburt bestehen.
Frauen leiden öfter darunter als Mànner, durchschnittliche Erkankungsalter 50-55 Jahre, Tendenz sinkend, d.h. es erkranken immer häufiger auch junge Personen.
Das Melanomkann überall auf der Haut entstehen, vor allem aber an lichtexponierten Arealen. Bei Männern befindet es sich besonders häufig am Rumpf, bei Frauen eher an Armen und Beinen. Da Melanozyten auch im Körperinnern vorhanden sind, können Melanome selten auch an Hirnhäuten, im Auge und an Schleimhäuten auftreten.Die weltweite Verteilung ist sehr unterschiedlich. Prevention ist die beste Methode um Melanome zu verhindern.
Abschliesend ist zu sagen, jeder der sich UV-Strahlung aussetzt, läuft Gefahr an Hautkrebs zu erkranken. Und der beste Schutz ist und bleibt die Vermeidung, bzw. Reduzierungder Sonneneinwirkung.
Der Lichtschutzfaktor (LSF/ engl. SPF) ist eine numerische Bewertung, die auf Sonneschutz-Cremebehältern angezeigt wird. Für alle normalen Zwecke stellt SPF15 ein angemessenes Maß an Schutz vor Sonnenbrand und vor der schädlichen ultravioletten Strahlung zur Verfügung, die durch das Tageslicht ausgestrahlt wird.
Wenn Sie ungeschützt 10 Minuten in der Sonne verbleiben können, bevor Sie eine leichte Rötung der Haut verspüren,dann sind Sie mit einer guten Sonnencreme des Lichtschutzfaktors 15 in der Lage 150 Minuten in der Sonne zu bleiben. Aber Vorsicht, die Sonnencreme muss überall aufgeragen werden (Ohren, Haaransatz und Genick nicht vergessen). Sie sollte 15 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden, damit die Haut die Creme auch aufnehmen kann. Schweissbildung, Schwimmen und natürlich das Abtrocknen können den Schutz beeinträchtigen. SPF 15+ ist für die gemässigten Zonen ausreichend, für höhere Sonneneinstrahlungsgebiete sollte man auf einen SPF 30 ausweichen, da er besser schützt. Sonnencreme sollte man nicht nur im Sommer benutzten, gerade die Reflektionswirkung von Schnee darf nicht unterschätz werden.
CPF (Clotlhing Protection Factor) ist bei Kleidern geläufig. Kleider schützen oft nicht so stark vor der Sonneneinstrahlung, wie die meisten Menschen vermuten. Der Schutz ist abhängig von der Gewebeart und – material und deren Elastizität, der Farbe, ob trocken oder nass und wie oft das Kleidungsstück schon gewaschen wurde.
FürMenschen die auch englischen Seiten lesen wollen, hier ein interessanter LinkUK NRPB
Der Ultraviolet Protection Factor (UPF) ist der allgemeinere und weit verbreitetere Standard als CPF. Dieser Standard wurde für die Textilindustie geschaffen, um den Filterfaktor von Sonnenstrahlung der Kleidung zu definieren. Dafür wird die UV-Filterwirkung von Kleidern mittels Transmissionsspektrometrie gemessen. Die Kleider werden im spannungslosen, trockenen Neuzustand geprüft. Als Maßeinheit dient der Schutzfaktor UPF (Ultraviolet Protection Factor). Die Angaben erfolgen numerisch 15+, 30+, usw. Je grösser die Zahl, desto besser der Schutz. Ein Kleidungsstück mit UPF 20+, lässt nur noch ein Fünftle der UV-Strahlung durch
Faktor zum Augenschutz (Eye Protection Factor - EPF)
Der Eye Protection Factor (EPF) ist dem Sonnenschutzfaktor (SPF) àhnlich. Sonnenbrillen können Sonnenlicht stoppen, aber diegefährliche UV-Strahlen durchlassen, oder sie können beides blocken. Getönte Gläser ohne UV-Schutz schaden mehr, als sie nützen. Sie sorgen dafür, dass sich die Pupillen weiter öffnen und noch mehr Strahlen ins Auge gelangen. Die Wechselwirkung, je dunkler die Gläser, desto besser der Schutz, stimmt nicht. Es gibt Brillen, ohne jede Tönung, die einen ausgezeichneten Schutz vor UVA und UVB Strahlung bieten. Idealer Weise sollte der Faktor 100%, zumindest aber 90% betragen. Grauer Star ist das Hauptaugenproblem, aber auch die Oberfläche des Auges und die Haut rund ums Auge sind gefährtet auch dort kann Krebs entstehen. Wie bei der Belastung der Haut, sind auch die Belastungen des Auges kumulativ. Das Auge vergisst nie. Auch hier gilt, besondere Vorsicht ist in Höhenlagen, am Wasser und bei Schnee geboten, äquivalent zur Haut. Die Augen sind bei hellem Licht besonders gefährdet. UV-Strahlung ist energiereicher als sichtbares Licht, und kann mit dem menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden.
Die üblichen Massnahmen, sich vor der UV-Strahlen zu schützen, sind Sonnencremes, auch Sonnenblocker genannt. Doch damit sie richtig wirken, ist eine korrekte Anwendung wichtig.
Sonnencremes sind Chemikalien, welche die UV-Strahlen von unserer Haut fernhalten, indem sie die Strahlen absorbieren oder reflektieren. Es gibt zwei Typen von Sonnencreme: Organische und anorganische
Sonnenschutzpräparate mit chemischem Sonnenschutz verhindern nach Resorption photochemische Reaktionen des Lichtes mit körpereigenen Molekülen der Haut. Sie haben eine UV-filternde Wirkung. Je nach ihrem Wirkungsabsorptionsspektrum werden sie in UVA- und UVB-Filter unterschieden. Es gibt auch Filter, die beide Spektren absorbieren können (Breitbandfilter).
UVA-Filter: Butylmethoxydibenzoylmethane und Tereththalylidene Sulfonic Acid
UVB-Filter: Paraaminobenzoesäure (PABA) und seine Ester sowie ein Campferderivat, Zimtsäureester, Benzimidazolderivat.
Organische Sonnencreme
Die organische Sonnencreme war zuerst auf dem Markt. Sie wird aus vielen verschiendenen Bestandteilen hergestellt, hauptsächlich Wasserstoff und Kohlenstoff. Beide Bestandteile werden teilweise von der Haut resorbiert.
Anorganischer oder physikalischer Sonnenschutz
Der physikalische Sonnenschutz wird durch mineralische Deckpigmente auf Grund von Reflektion und Streuung der ultravioletten und sichtbaren Bereiche des Sonnenspektrums erreicht. Insbesondere ultrafeine Titandioxydpartikel oder Zinkoxydpartikel werden in unsichtbaren, physikalischen Sonnenschutz eingearbeitet. Da diese Migropigmente nicht resorbiert werden, rufen sie keine allergischen Reaktionen hervor. Der flüssige Zustand dieser Sonnencreme erlaubt es auch, zusätzliche Pflegestoffe einzubringen, was eine positiv Wirkung auf die Haut hat. Der physikalisch Sonnenschutz kann auch in anderen Kosmetikas eingearbeitet werden, z.B. in Make-up, so dass dieses Produkt die Haut nicht nur verschönter, sondern auch schützt.
Es gibt viele Sonnencreme-Hersteller am Markt, wovon die meisten ein gute Qualität besitzen. Beim Kauf sollte beachtet werden, dass der SPF mindestens 15+ beträgt. Aber, verschiedene Hauttypen benötigen verschiedene SPFs. In äquartorialen Gebieten, in höhren Gebieten, am Wasser und im Schnee, sollten Sonnencremes mit höhen SPFs verwendet werden.
Auch wenn Sie eine gute, zuverlässige Sonnencreme haben, muss sie korrekt angewendet werden, um das Maximum an Wirkung zu erreichen. Es wird generell empfohlen mindestens 28 Gramm Sonnencreme für einen Erwachsenen zu benutzen. Die wenigsten Menschen benutzen diese Menge an Sonnencreme, und es gibt ja auch Körperstellen die etwas schwer zu erreichen sind.
Die Idee weniger Creme, dafür aber einen höheren Sonnenschutz zu benutzen, ist falsch, denn je dünner die Cremeschicht ist, desto schneller kann sie von den Sonnenstrahlen durchdrungen werden.
Und nicht vergessen: Man muss nicht am Meer sein, um Sonnencreme zu benötigen. Die UV-Strahlung in Höhenlagen ist zweimal so stark, und es besteht ein erhöhtes Sonnenbrandrisiko. Da Schnee die Sonnenstrahlen reflekiert, muss auch bei bedecktem Himmel an den Sonnenschutz gedacht werden.(Reflektion der UV-Strahlen von Sand 10%, von Schnee 20% und von Eis 80%)
Grundsätzlich gilt:
Wenn Sie nicht im Schatten sind, benutzen Sie eine Sonnencreme. Wenn Sie schwimmen oder planschen, cremen Sie sich öfters ein, da das Wasser die Sonnencreme ablöst, odersie beim Abtrockenen weggerieben wird. Benutzten Sie keine Sonnencreme für die Lippen, sondern nutzen Sie dafür die speziellen Lippenbalsm-Stifte. Vergewissern Sie sich, dass die Sonnencreme auch auf Nase, Ohren, Genick und Füssen ausreichen aufgetragen ist. Da Kinder schneller und empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagieren, sollte man hier genügend und regelmässig Sonnencreme auftragen. Exzessive Sonneneinstrahlung ist unbedingt zu vermeiden.
Sonnenschutzcreme, Sonnenschutzkleidung oder beides?
Sowohl Sonnencreme als auch Sonnenschutzkeidung bieten einen guten Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Vorausgesetzt sie werde richtig angewandt.Es ist wichtig sich zu vergewissern, dass die Wahl der Sonnencreme, an den Ort, an dem sie zum Einsatz kommt, angemessen ist. Ein höherer SPF ist wichtig für höhere Regionen und Gebiete, die demAequator näher sind. Die Sonnencreme muss richtig angewendet werden, und es muss sichergestellt sein, dass sie nicht weggerieben (Abtrocken, spielen im Sand) wurde. Deshalb sollte, um ihre Schutzwirkung sicher zu stellen, nachgecremt werden.
Sonnenschutzkleidung mit einem angemessenen USF(engl. UPF) Faktor bietet einen guten Schutz, für alleKörperregionen, die von der Kleidung bedeckt werden. Die Kleidungsstücke sind angenehm zu tragen und die abgedeckten Körperstellen müssen nicht eingecremt werden. Für viele Kinder ist weit angenehmer ein T-Shirt oder Anzug anzuziehen, als sich am ganzen Körper eincremen zu lassen. Wenn sie dann auch noch einen Hut mit einer breiter Krempe anziehen, ist auch noch das Gesicht, die Kopfhaut und der Nacken vor den schädigenden UV-Strahlen geschützt. Die Körperteile, die nicht von Sonnenbekleidung geschützt werden, müssen natürlich nach wie vor mit Sonnencreme eingerieben werden; aber das geht ja jetzt viel schneller, da es eine viel kleinere Fläche betrifft.
Vorsicht ist geboten bei der Wahl der Sonnenschutzkleidung, da die verschiedenen Marken unterschiedlich hohe Sonnenschutzfaktoren anbieten. Je höher der USF Faktor ist, desto mehr Schutz wird erreicht, dies sollte beim Kauf von Schwimmkleidung berücksichtigt werden, da die Stoffe im nassen Zustand bis zu 50% ihrer Schutzwirkung einbüssen.
Sonnenschutzkleidung
Die meisten Kleidungsstücke bieten eine Art Schutz vor der Sonnenstrahlung, aber das ist generell nicht ausreichend, um zuverlässigen Schutz gegen die schädigende UV-Strahlung zu haben. Ein normales Sommer-T-Shirt wird vermutlich einen USF-Wert von 7-15+ haben. Deutlich unterhalb des geforderten Wertes.
UV-Schutz durch Kleidung ist erst seit kurzem möglich, und wurde von speziellen Bekleidungshersteller entwickelt, welche ihre technischen Anlagen und ihre produzierten Gewebe immer weiter ausreiften, um einen hohen UV-Schutz (oft vordefiniert) auch unter wechselnden Bedingungen, anbieten zu können. Diese entwickelten Gewebe sind normalerweise patentiert. Viele dieser neuentwickelten Kleidungsstücke wurden für Aktivitäten unter freiem Himmel entworfen, speziell zum Schwimmen und am Strand. Aber die Anzeichen häufen sich, dass UV-Schutzgewebe nun auch immer mehr in der konventionellen Kleidung angewendet wird. Es wird erwartet, dass dieser Trend weiter anhält.
Sonnenschutzkleidung wird aus Stoffen hergestellt, welche sehr eng gewebt wurden,Zusatzstoff eingearbeitet und
so designed wurden, dass sie einen hohen Anteil der schädlichen UV-Strahlung am Durchdringen der Kleidung hindern. Generell ist anzumerken, dass jede Färbung zur Verbesserung des UV-Schutzes führt. (Je dunkler die Farbe, desto besser). Solange es keinen internationalen Standart für die Auszeichnung des USF Faktor aufKleidung gibt, wird der angegebene Faktor durch die Messung mit einem Transmissionsspektrometer ermittelt. Dieses Instrument misst die Menge der UV-Strahlen, welche durch das ungespannte, trockene Gewebe dringen. Somit kann eine exakte Einstufung des Gewebes erfolgen.Die Schutzwirkung verringert sich allerdings, wenn das Gewebe nass oder gespannt ist. Auf manche Kleidungsstücke ist einen USF-Faktor für nass und trocken angegeben. Dies zeigt, dass das Gewebe in beiden Stadien getestes wurden, und welcher Faktor für das jeweilige Stadium gültig ist. Dies ist für Kleidung, welche im Wasser genutzt wird, sehr wichtig.
Es gibt in verschiedenen Ländern (Australien, USA und UK) Bemühungen eine standatisierte UV-Messung und festgelegte Testbedingungen für UV-Gewebe zu entwickeln.Es sieht zur Zeit aber nicht danach aus, dass dies von den Herstellern angenommen wird, da diese vermuten, dass das neue Einteilungssystem, welches zusätzlich zu den Bestehenden genutzt wird, die Verbraucher nur verunsichert. Damit wäre auch die Möglichkeit eines direkten Vergleiches zwischen verschiedenen Produkten gegeben, wie dies bei Sonnencreme möglich ist.
Kurz gesagt:
Der Ultraviolette Schutz Faktor (UPF) für Kleider definiert die Höhe der Filterwirkung an UVA und UVB Strahlen. Dies wird mit Hilfe einen Transmissionsspetrkometers ermittelt. Die Einteilung erfolgt normalerweise wie folgt 15+, 30+, 50+ usw. (15+ bedeutet, es geht ein 15tel der Strahlen durch das Gewebe durchè ca 7%, bei 20+ geht ein 20igstel durch è 5%) Je höher die Zahl, desto besser der Schutz.
In vernünftigen "Mengen" besitzt die UV-Strahlung eine Reihe notwendiger und positiver Effekte. So ist UV-Strahlung für die Bildung von Vitamin D in der Haut erforderlich. Allerdings reicht hierfür bereits eine 10-minütige Sonnenexposition pro Tag aus. Die beiden Vitamine D2 und D3 entstehen dabei mittels des UV-Lichts aus den beiden Provitaminen Ergosterol bzw. 7-Dehydesterol. Vitamin D spielt für den Kalzium-Stoffwechsel eine wesentliche Rolle. Außerdem stimuliert das Sonnenlicht das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. In der medizinischen Therapie wird UV-Strahlung u.a. zur Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis sowie zum Abbau bestimmter Empfindlichkeitsstörungen verwendet.
Lichttherapie wird bei Depressionen und gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus angewandt.
erhöht das Risiko, Jahrzehnte später an Hautkrebs zu erkranken (Basaliom; malignes Melanom = schwarzer Hautkrebs)
UV-B: Energiereicher (kurzwelliger) als UV-A Vorkommen: als Teil der Strahlung der Sonne; Wirkungen:
langsame Bräunung
Sonnenbrand
erhöht das Risiko, Jahrzehnte später an Hautkrebs zu erkranken (Basaliom; malignes Melanom = schwarzer Hautkrebs)
UV-C: energiereicher (kurzwelliger) als UV-A und UV-B Vorkommen: als Teil der Strahlung der Sonne; gelangt wegen der Filterwirkung der Erdatmosphäre praktisch nicht in die Nähe der Erdoberfläche
Anatomie der Haut
Um die biologischen und physiologischen Vorgänge von UV-Strahlung in der Haut zu verstehen, sind einige Kenntnisse über deren Anatomie von Nutzen.
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Beim Erwachsenen bedeckt sie eine Fläche von ca. 1,6 m2 und macht etwa 16% des Körpergewichts des Menschen aus. Zusammen mit den Hautanhangsgebilden wie Haaren, Nägeln, Schweiß- und Talgdrüsen prägt die Haut das genetisch bedingt einzigartige Erscheinungsbild des Menschen und erfüllt außerdem eine Vielzahl von Aufgaben, die hier kurz aufgezählt werden sollen:
Schutzfunktion, Abschirmen des Körperinneren als mechanische und chemische Barriere
Temperaturregulation, z.B. durch Verengung oder Erweiterung der Blutgefäße
Regulierung des Wasserhaushaltes, z.B. durch Abgabe von Flüssigkeit und Salzen (Schwitzen)
Sinnesfunktion, z.B. Wahrnehmung von thermischen Reizen, Berührungen, Schmerzen
Immunfunktion, z.B. im Rahmen von Infektionserkrankungen und Allergien
Kommunikation, z.B. durch Erröten oder Erblassen
Die Haut des Menschen besteht aus der Oberhaut (Epidermis) und der Lederhaut (Dermis). Unter der Haut liegt die Unterhaut, die Subcutis. Zu den so genannten Hautanhangsgebilden zählen: Haare, Nägel und Drüsen, wie z.B. die Schweißdrüsen.
Biologische Wirkungen der UV- Strahlung
Die Quelle für die natürliche UV-Strahlung ist die Sonne. Auf künstlichem Wege kann UV-Strahlung mit Hilfe spezieller UV-Lampen, z.B. zur Desinfektion in der Medizin oder zur Bräunung in Sonnenbänken, erzeugt werden. Leider strahlen auch Halogen-Lampen UV-Strahlung ab. Wegen der geringen Eindringtiefe von UV-Strahlung in den menschlichen Organismus sind praktisch nur das Auge und die Haut und das Immunsystem betroffen. Dabei müssen akute und chronische unterschieden werden. Aber UV-Strahlung ist für das menschliche Leben auch notwendig und besitzt eine Reihe positiver Wirkungen.
Positive Wirkungen
In vernünftigen "Mengen" besitzt die UV-Strahlung eine Reihe notwendiger und positiver Effekte. So ist UV-Strahlung für die Bildung von Vitamin D in der Haut erforderlich. Allerdings reicht hierfür bereits eine 10-minütige Sonnenexposition pro Tag aus. Die beiden Vitamine D2 und D3 entstehen dabei mittels des UV-Lichts aus den beiden Provitaminen Ergosterol bzw. 7-Dehydesterol. Vitamin D spielt für den Kalzium-Stoffwechsel eine wesentliche Rolle. Außerdem stimuliert das Sonnenlicht das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. In der medizinischen Therapie wird UV-Strahlung u.a. zur Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis sowie zum Abbau bestimmter Empfindlichkeitsstörungen verwendet.
Lichttherapie wird bei Depressionen und gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus angewandt.
Schädigende Wirkungen
Akute Folgen
Die akuten Folgen einer zu starken UV-Strahlung können eine Bindehaut- oder Hornhautentzündung des Auges sowie ein Sonnenbrand (Erythem) der Haut sein. Bei stärkerer UV-Strahlung kommt es auf der Haut zur Blasenbildung bis hin zum Absterben von Hautgewebe (Nekrosen).
Chronische Folgen, Spätfolgen
Nach jahrelanger intensiver Einwirkung von UV-Strahlung kann es zu den folgenden dauerhaften und irreversiblen Schäden kommen:
Am Auge: Linsentrübungen (Katarakt), degenerative Veränderungen der Bindehaut sowie Retinopathien.
An der Haut: Frühzeitige Alterung, Faltenbildung. Diese als "Alterung" der Haut bezeichneten Veränderungen bestehen u.a. in:
Häufigere Infektionskrankheiten wie Herpes simplex oder Tuberkulose. Weiterhin besteht eine negative Wirkung bei der Krebsentstehung, z.B. durch Immunsuppression, also einer Schwächung des Immunsystems.
Mutationen
Eine der wesentlichen Wirkungen der UV-Strahlung besteht in der Veränderung der DNA. Dabei werden durch die Pyrimidinbasen der DNA, also Thymin und Cytosin stabile Dimere gebildet. Diese Dimere führen in der Zelle zu Störungen bei der Transkription und später auch bei der Replikation (= Zellvermehrung).
Unter Transkription versteht man die Übersetzung von DNA in RNA.
Außerdem können DNA-Strangbrüche die Folge sein.
Derartige ständig - auch bei normaler UV-Strahlung - stattfindende Veränderungen werden mittels spezieller Reparaturmechanismen repariert. Ein für diese Reparaturen wichtiges Enzym ist die Endonuklease.
Sofern diese Reparaturmechanismen gestört sind, ist z.B. die Erkrankung Xeroderma pigmentosum die Folge. Hierbei entwickeln die der Sonne ausgesetzten Hautpartien einen Hautkrebs.
Bei zu hohen UV-Strahlendosen, die die Haut treffen, wird die "normale" Funktion der Reparaturmechanismen überfordert, so dass u.a. Krebs die Folge sein kann.